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Stephan Michael Schröder

DanLitStummFilm

WWW-Site zu dänischen Stummfilmdrehbuchschreibern
bis 1929 und der Interaktion zwischen der
dänischen literarischen Intelligenz und dem Kino bis 1918

Christensen, Benjamin

(1879-1959)

Cand.phil., Opernsänger, am Kgl. Theater ausgebildeter Schauspieler, Geschäftsmann und schließlich Regisseur.


In Dänemark drehte B.C. drei Filme, für die er auch das Drehbuch schrieb: Det hemmelighedsfulde X (Dansk Biografkompagni 1914, Reg.-Nr. 1332; Laurids Skands hatte, einem Brief zufolge, der auf den 1.5.1915 datiert ist und im Branchenblatt Filmen abgedruckt wurde, keinen Anteil an diesem Drehbuch, wie oft behauptet worden ist), Hævnens Nat (Dansk Biografkompagni 1915, Reg.-Nr. 1802) sowie Häxan (produziert für Svensk Filmindustri 1922/6, aber gedreht in Hellerup). Um 1920 lieferte sich B.C. mit seinen Vorstellungen eines ‘auteur’-Konzeptes eine publizistische Diskussion über die Zukunft des dänischen Films mit u.a. Carl Th. Dreyer. Nach 1922 drehte B.C. in Deutschland, wo er zweimal Regie führte, u.a. bei Seine Frau, die Unbekannte (Decla-Bioscop, 1923:181), wozu er auch das Drehbuch schrieb. Von Deutschland ging es weiter in die USA, wo er bis 1939 als Regisseur arbeitete, ebenso wie auch noch bis 1942 in Dänemark.


Literaturhinweise:

S. auch Dansk biografisk leksikon und die Seite zu Benjamin Christensen in Danmarks Nationalfilmografi.


Kinokonzession:

Seit 1914 hatte sich B.C. um eine Kinokonzession bemüht, die er zwar 1922 erhielt, dann aber wieder verlor, weil er sich in den USA niedergelassen hatte. Erneute Kinokonzession 1944.









Datenbankausdruck vom 19.12.2010 16:22:03