Zur Einführung

Die Informationen, die auf dieser Site zur Verfügung gestellt werden, gehen auf eine Datensammlung zurück, die ich im Kontext meiner Habilitation Weiße Wiedergängerkunst, schwarze Buchstaben. Zur Interaktion von dänischer Literatur und Kino bis 1918 (2003, gekürzt in Buchform veröffentlicht 2011) angelegt hatte. Die Site ist grundsätzlich nicht Film-orientiert, sondern Autor:innen- und Drehbuch-orientiert aufgebaut. Dies bedeutet, dass die Autor:innen und nicht die Filme als wichtigstes Ordnungskriterium agieren und dass auch Drehbücher aufgeführt werden, die zwar von den Filmfirmen angekauft worden sind, deren Verfilmung jedoch nicht nachweisbar ist.

Nachdem eine erste Fassung der Site 2007 online gegangen war und viele Jahre der Forschung zur Verfügung gestanden hat, ist die Site jetzt 2026 vor allem in Bezug auf das doch in die Jahre gekommene Layout grundsätzlich überarbeitet worden. Gleichzeitig sind einzelne Korrekturen und Ergänzungen der Angaben vorgenommen worden.

Verzeichnet sind über 400 Personen. Diese sind entweder

  • als dänische oder als zum Zeitpunkt ihrer Filmmitarbeit in Dänemark ansässige Drehbuch- oder Vorlagenautor:innen tatsächlich realisierter Filme bis zum Ende der dänischen Stummfilmzeit in Erscheinung getreten und/oder
  • wurden von der Nordisk Filmskompagni als Dramaturgen beschäftigt und/oder
  • sind als Personen der dänischen literarischen Intelligenz mit der Institution Kino bis 1918 in dokumentierbare Beziehung getreten. Diese kann z.B. darin bestehen, dass sie in ihren literarischen Werken das Kino erwähnten oder sogar thematisierten, aber auch, dass sie als Kinokonzessionär, Antragsteller:in auf eine Kinokonzession, Zensor:in, literarischer Konsulent einer Filmfirma, erfolgreiche:r oder -lose:r Drehbuchschreiber:in, Filmdarsteller:in o.ä. auftraten.

Zur Identifizierung der Personen wurden die üblichen Nachschlagewerke herangezogen (s. Hinweise), aber auch umfangreiches Archivmaterial. Zu nennen sind hier insbesondere:

  • die Sammlungen des Dänischen Filminstitutes in Kopenhagen (für einen Überblick s. hier),
  • die Steuerbücher aus den Kommunen Kopenhagen, Frederiksberg und Gentofte (mittlerweile zum größten Teil online zu finden),
  • die Volkszählungsbögen für 1911, 1916 und 1921 im Reichsarchiv in Kopenhagen (mittlerweile online zu finden),
  • die Sammlung der Handschriftenabteilung der Königlichen Bibliothek in Kopenhagen,
  • die Sammlungen des Filmmuseums Berlin/Deutsche Kinemathek,
  • das Firmenarchiv der Nordisk Filmskompagni in Valby,
  • die Sammlungen des Schwedischen Filminstitutes in Stockholm,
  • Privatarchive zu Harriet Bloch und Palle Rosenkrantz, die mir durch das freundliche Entgegenkommen der jeweiligen Familien zugänglich waren.

Wo dies ohne absehbare urheberrechtliche Probleme möglich war, werden auch Abbildungen der porträtierten Personen präsentiert. Leider war es nicht in jedem Fall möglich, die Urheberrechtsfrage zu klären. Falls unabsichtlich jemandes Urheberrecht durch eine Abbildung auf dieser WWW-Site verletzt worden sein sollte, bitte ich darum, mit mir Kontakt aufzunehmen.

Hinweise auf Fehler oder Unvollständigkeiten in den Einträgen sind jederzeit willkommen.

Köln, im März 2026

Stephan Michael Schröder

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