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Stephan Michael Schröder

DanLitStummFilm

WWW-Site zu dänischen Stummfilmdrehbuchschreibern
bis 1929 und der Interaktion zwischen der
dänischen literarischen Intelligenz und dem Kino bis 1918

Topp, M.N.

(1878-?)

Gelernter Lithograph; Direktor einer kleinen Kino-Kette in Odense. Daß M.N.T. sich auch als Erfinder betätigte, läßt sich einer Notiz in Der Komet Nr. 1210 (30.5.1908, S. 10) entnehmen, wo es unter der Überschrift "Kinematographische Bilder stereoskopisch zu sehen" heißt: "Ein dänischer Lithograph namens H. Topp in Odense (Horsetorvet) erfand ein Instrument, welches dies ermöglicht, und in Verbindung damit ein neues System der Bildprojektion, auf welches er ein Patent erhielt. Er projiziert die stereoskopischen Bildhälften nicht neben-, sondern sehr schnell auf derselben Stelle hintereinander. Sie erscheinen deshalb von jedem Platz des Theaters aus sofort stereoskopisch, wenn man sie durch ein Instrument betrachtet: eine Art Stillorgnette, die, wenn man sie nicht benutzt, an jedem Stuhlarm im Zuschauerraum hängt und vermöge einer elektro-synchronen Verbindung mit dem Projektionsapparat vollkommen zusammenarbeitet. Ein Zeitungsreferent, der Gelegenheit hatte, im Industriepalast in Odense eine Vorstellung solcher stereoskopisch-lebender Bilder zu sehen, sprach sich über die Wirkung höchst anerkennend aus: das Bild erscheint nicht 'flach' wie bisher, sondern perspektivisch, plastisch und also noch lebendiger als das gewöhnliche 'lebende Bild'."


Gewann laut Biografteaterbladet v. 1.9.1911 den dritten Preis im Drehbuchpreisausschreiben des Panoptikonteaters.


Erhaltene Drehbücher:

[ohne Signatur] Boblen. Drama i 36 Billeder af M. Topp









Datenbankausdruck vom 19.12.2010 16:22:03